Was ist was?

Zyklus

Zeitraum, nach kombinierter Radiochemotherapie​, in dem eine höhere Dosis an Zytostatika verabreicht wird.Meist im Schema 5/23Das heißt 5 Tage durchweg Chemo und 23 Tage frei.In der Regel geht das dann erstmal über 6 Zyklen (somit 6 Monate) und dann wird über weiteres Vorgehen verhandelt.

Während eines Zyklus werden das kleine und große Blutbild überprüft und anschließend ein MRT erstellt.

Am Ende des Zyklus wird der nächste besprochen. Sollten sich an Gewicht Größe etc. (also der Körperoberfläche) etwas geändert haben, muss womöglich auch die Menge an Chemotherapeutika neu bemessen werden o.ä..

Reha / AHB

Rehabilitationsmaßnahme / Anschlussheilbehandlung.

Kann die Krankenkasse einem Patienten überhelfen, wenn dieser länger als 6 Monate am Stück erkrankt ist. Sollte der Antrag vom Patienten abgelehnt werden, kann er sogleich in einen Rentenantrag umgewandelt werden. Den Rest kann sich jeder selbst zusammenreimen.

Temodal / Temozolomid

Chemotherapeutikum, umgangsprachlich auch einfach nur Chemo 😉 , was ich in Tablettenform zu mir nehme. Das Zeug was die Zellteilung der Tumorzellen bremsen / die Verbreitung unterbinden soll.

Keppra

„KEPPRA (levetiracetam) Tabletten ist eine antiepileptische Droge ^^ (Medikament), die es als 250 mg (blau), 500 mg (gelb), 750 mg (orange) und 1000 mg (weiß) Tabletten und in flüssiger Form mit versch. Geschmacksrichtungen zur oralen Einnahme gibt.

Levetiracetam ist ein weißliches Pulver mit kaum wahrnehmbaren Geruch und bitterem Geschmack.

Es ist sehr gut in wasserlöslich (104 g/100ml), in Chloroform (65,3 g/100 ml), in Methanol (53,6 g/100 ml), gut löslich in ethanol (16.5 g/100 ml), schwer löslich in soluble in Acetonitril (5,7 g/100 ml) und praktisch nicht löslich in Hexan (N-Hexan).“ (Quelle , Stand 12.09.17)

„Wie Levetiracetam im Körper seine Wirkung ausübt, ist bisher unbekannt.

Es wird davon ausgegangen, dass Levetiracetam die Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), den wichtigsten anfallhemmenden Botenstoff (Neurotransmitter) im Gehirn, beeinflusst.

Bewiesen ist hingegen, dass Levetiracetam einen Anfallsschutz bei Epilepsie gewährt ohne grundlegende Zellfunktionen oder die normale Informationsübertragung zwischen den Nerven zu verändern. Im Tierversuch kann Levetiracetam nicht nur Krämpfe unterbrechen, sondern sogar das Entstehen neuer Anfälle verhindern. Ob Levetiracetam auch beim Menschen das Fortschreiten einer Epilepsie aufhalten kann, muss allerdings noch in weiteren Studien erforscht werden.“

(Quelle – Stand 12.09.17)

Kurzum: Das Zeug verklebt gewisse Nervenbahnen und führt dazu, dass der Patient (bestmöglichst) keine epileptischen Anfälle mehr erleidet.

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